seit 2025 fördert die stiftung die musikpädagogische Angebote
Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. ~ Victor Hugo
Nicht nur in meiner langjährigen musikpädagogischen Tätigkeit, sondern auch ganz persönlich, durfte ich immer wieder die bewegende Begegnung mit Musik erleben. In allen Lebensbereichen, bei den unterschiedlichsten Menschen, in allen Lebenssituationen. Dies hat meine Leidenschaft für Musik und musikalisches Erleben stetig wachsen lassen.
Zu erleben, wie Musik als „Sprache der Emotionen“
• gleichermaßen Freude, Trauer, Hoffnung, Wut, Gelassenheit, Ruhe ausdrücken kann
• Unaussprechliches zum Ausdruck bringt
• Erinnerungen weckt
• Verbindungen zwischen Menschen stiftet – ungeachtet der Situation, der Herkunft, der Sprache
ist eine wunderbare Erfahrung, die in allen Lebensphasen ihren Platz haben oder finden kann: auch und vielleicht gerade dann, wenn diese uns besonders herausfordern.
Mit diesen Gedanken komme ich einmal wöchentlich mit meinem musikalischen Angebot zur Palliativstation des St. Vincenz Krankenhauses mit dem Wunsch, dass unsere Begegnung für Patientinnen/Patienten und auch deren Angehörige zu einem wohltuenden Geschenk wird.
Andrea Heibel, Musikpädagogin auf der Palliativstation
Wer und was bin ich?
Über 30 Jahre musikpädagogische Tätigkeit in der Kreismusikschule Limburg – davon über 20 Jahre in Leitungsfunktion – haben mir Begegnung mit Musik in ihrer Vielfalt geschenkt.
In der musikalischen Arbeit mit Menschen zwischen 2 Jahren und über 80 Jahren mit und ohne Einschränkungen und sehr unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen konnte ich erleben, dass Musik – ob selbst gemacht oder „nur gehört“ in Menschen etwas verändert. Dabei geht es nicht alleine um das Erlernen musikalischer Fähigkeiten. Musik zu empfinden, Gefühle zuzulassen, von Klängen getragen, inspiriert, bewegt werden: das geschieht, ohne dass es einer Steuerung bedarf. Diesen Weg in uns hinein finden Klänge ohne unser bewusstes Zutun. Wir können es einfach geschehen lassen. Und dabei entwickelt sich immer etwas in uns und für uns.
Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte trage ich nun auf meinem Weg durch die Palliativstation des St. Vincenz-Krankenhauses in mir und freue mich darauf, das Geschenk der Musik in jeder Woche neu anbieten zu dürfen.
